Jo's Linux Firewall Howto: ISDN

Die Verbindung nach draußen: ISDN

Die Verbindung des lokalen Netzes zum Internet kann auf verschiedenen Wegen erfolgen: Direkte Netzwerkverbindung mit Standleitung durch einen Router, ISDN Standleitung oder Wählverbindung oder Modemverbindung über Standleitung oder Wählverbindung. Ersteres kommt - aus Kostengründen - wohl nur bei Firmen vor. Standleitungen ebenso. Bleibt die Modemverbindung oder die ISDN-Verbindung. Die ISDN-Verbindung hat einige deutliche Vorteile, die ich gleich aufzählen werde, daher war die Auswahl für mich klar.

Also, zum einen bietet ISDN eine deutlich höhere Geschwindigkeit, als jedes Modem. Die 56k-Modems liefern in der Realität meist nur so um 40 kBit/s an Übertragungsrate. Zum anderen ist man bei ISDN auch noch telefonisch erreichbar, während man im Internet ist. Und das ist man, sobald man Blut geleckt hat, durchaus etwas länger. Im wesentlichen kostet ISDN ca. 20 DM mehr Grundgebühr im Monat. Dafür spart es bei Downloads auch noch Zeit. Aber das muß natürlich jeder für sich entscheiden.

Wenn einen Zugang per Modem oder per DSL (auf das ich inzwischen umgestiegen bin) hat, kann somit dieses Kapitel getrost überschlagen. Der Rest der Tipps gilt durchaus weiterhin.

Die richtige ISDN-Karte

Nunja, darüber können Glaubenskriege entbrennen. Ich halte, nach allem, was ich gehöhrt habe, die Fritz-Card für die beste Wahl. Hier galt bis vor kurzem, daß unter Linux nur die ISA-Version, also die Fritz-Card Classic in Frage kam. Diese verwende ich auch. Inzwischen, spätestens ab SuSE Linux 6.3 funktioniert auch die Fritz-Card PCI problemlos. Von der PnP (Plug and Pray)-Version sollte man auf alle Fälle die Finger lassen. Außer, man weiß nicht, wie man die viele freie Zeit totschlagen soll.

Die Installation

Zur Hardware-Installation sage ich hier nichts! Hier sollte das der Karte beiliegende Handbuch ausreichen. Wenn nicht, dann lieber einen Fachhändler beauftragen. (Die armen Kerle müssen ja auch von irgendwas leben.)

Die Einstellung der Karte erledigt man am besten mit YaST. (Wenn ich Zeit habe [Das war ein Witz ;-))], dann beschreibe ich auch den Weg über die Konfigurationsdateien.) Hier gib es unter ... eine Maske zur Einstellung der Parameter der Karte. ...

Achtung In SuSE Linux 6.4 (und evtl. weiteren Versionen?) enthält YaST in dieser Maske 1 Fehler: Wenn man die Maske öffnet, erscheinen - wie bei YaST üblich - in allen Feldern die beim letzten Mal eingestellten Werte, außer im Feld Port! Hier erscheint immer der Defaultwert. Es ist also wichtig (nicht nur hier, aber hier besonders) alle Einstellungen irgendwo (am besten auf Papier!) zu notieren. Sonst such man längere Zeit warum nach dem ansehen (und bestätigen) der Werte die Karte nicht mehr funktioniert.

Tests

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Die Konfiguration des Internet-Zugangs

Dieser Abschnitt gilt im wesentlichen auch für Modems.

Auch hier empfehle ich YaST. ...

 

 

Tja, hier fehlt noch was - wie gesagt: Ich bin noch nicht fertig.

 

 

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Urheber © Dr. Joachim Wiesemann

Letzte Aktualisierung: 28.5.2006